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Ausflug nach Barnstorf

Gestartet wird unsere Tour an der 1870 - 1873 aufgebauten Neugotischen Fischlandkirche. Eine Abbildung der 1869 abgerissenen, ca. 600 Jahre alten, Vorgängerkirche kann in der Kirche selbst betrachtet werden. Einst umgaben Wasser und Moor diesen in der Slawenzeit künstlich aufgeschütteten Hügel.
 

 
 
Den Hafen rechts, den Grünen Weg sowie die Osterstraße links liegen lassend, erreichen wir über einen neu verlegten Spurenweg Barnstorf.
 
Bergesdorff, wie Barnstorf früher hieß, war ein eigenständiges Dorf und gehörte zum Amt Ribnitz.
 
Vier Gehöfte (Hufe IV bis Hufe I) zählt Barnstorf in den Chroniken. Später kam eine Fischräucherei dazu. Diese wurde vom Bildhauer Johann Jaenichen als Atelier genutzt. Alle vier Gehöfte nennt die Heimatschriftstellerin Käthe Miethe "die schönsten Bauerngehöfte des Fischlands".
In Hufe IV ist eine Kunstscheune mit Ausstellungen angesiedelt. Der Baum wurde in den letzten Stürmen gebrochen.
Vorbei an Hufe III ...

 

... kommen wir zum Hufe II mit einem neu erbautem Appartementhaus.
Hufe II selbst wird als ursprüngliches Durchgangshaus mit alter, geteilter Hintertür und zusätzlichem Seitenausgang, gebaut in der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts, beschrieben. Es wurde später um einen Wohnteil erweitert.
 

Das letzte Gehöft rundet das Ensemble der denkmalgeschützten Gehöfte ab.
 

 
 
Eine urkundliche Erwähnung des Ortes am alten Birnbaum als Feuerherd, ...
 

 
 
... liefert einen Hinweis auf einen früheren Wohnplatz sowie alte Fischereirechte.
Unter Surfern ist ein kleines Stückchen von Barnstorf der geheime Tipp. Anreisende Surfer können ihre Fahrzeuge auf dem eigens für sie angelegten Parkplatz abstellen.
Ein kurzer Weg, vorbei an der alten Fischräucherei - und schon kann es zu allen Jahreszeiten losgehen.
 
An der Spitze Barnstorfs lädt eine kleine Bank zum Verweilen ein.
Ein kurzer Blick zurück.

Am Saaler Bodden führt ein Wiesenweg entlang, welcher jedoch auch mit Fahrrad befahrbar ist.

Schilfbewachsen zeigt sich das Ufer.
War es auf der Bank zum Verweilen zu kalt, so kann die "Liebeslaube", falls nicht gerade belegt, für etwas Kurzweil sorgen. Von hier erreicht man, den Boddenweg folgend, das Friedhofswäldchen.
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